BIKE AGE FEAT. THE MALADRO!TS

Im Hinblick auf den GBZ & SZR Easter Punkrock Jam am 31. März in der Hegel 7 in Tübingen, haben wir unsere beiden Gäste Bike Age und The Maladro!ts für ein kleines Kennenlernen zum Interview gebeten. Der Clou dabei: Nicht wir haben das Interview geführt, sondern beide Bands haben sich jeweils gegenseitig zehn Fragen gestellt und beantwortet.

Den Anfang machen The Maladro!ts aus Schopfheim, welche von Bike Age gründlich ausgequetscht wurden.

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Ein Quartett zum Verlieben

Stellt Euch doch einmal kurz alle vor. Warum der Name Maladro!ts?
Hallo, wir sind Marc (Gitarre, Gesang), Thomas (Gitarre, Gesang), Luki (Schlagzeug, BG-Gesang) und Herbert (Bass). Die Band gibt es seit ca. 2007 und von Beginn in der gleichen Besetzung. „Maladroit“ bedeutet taktlos / ungeschickt und irgendwie kam uns das ganz passend vor. Dann war da noch diese Sache mit dem ersten Konzert und dem nicht vorhandenen Bandnamen.

Ihr kommt aus Schopfheim. Wo ist das und was zeichnet diese Stadt aus?
Ganz im Südwesten der Kartoffelrepublik am Fuße des Schwarzwaldes, am Rande des Kehrwochengürtels. Schopfheim ist natürlich Punkrock-City numero uno, nicht zuletzt weil es den grandiosen Hans Mägerlein, unseren väterlichen Mentor (quasi unseren Meister Splinter), hervorgebracht hat. Und auch wegen dem autonomen Zentrum „Café Irrlicht“.

Ihr habt die letzte Probe vor einer Show, wo ihr abliefern wollt. Im Proberaum stehen aus unerfindlichen Gründen zwei volle Kisten Bier. Was passiert?
Erstmal zum Getränkemarkt im Erdgeschoß, nochmal sechs weitere Kisten holen, damit auch jeder zwei hat, proben und abliefern! Was denn sonst? 😉

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Welche Band hat auf diesem Drumset eigentlich noch nicht gezockt?

Welches Bandmitglied drückt sich immer vor der Heimfahrt?
Natürlich keines! Das machen wir immer zusammen, da sind wir mittlerweile ein eingespieltes Team: einer lenkt, einer bedient das Gaspedal, einer das Bremspedal und einer ist für’s Hupen und Blinken zuständig. Nachts fahren wir übrigens am liebsten, da können wir den Maladro!ts-patentierten Mottenstyle anwenden – immer auf das entgegenkommende Licht zufahren!

Wer ist „der Musiker“ der Band und wer ist immer schon vor der Show betrunken?
Luki hatte in seiner Jugend mal Schlagzeugunterricht, was ihn quasi zum „Musiker“ der Band macht. Richtig abschießen tut sich niemand von uns vor ner Show. Aber auch nicht unbedingt mitgezählt werden die Biere von Luki, einfach weil er’s kann. Und Herbert wegen Lampenfieber und momentanem „Keine Termine und leicht einen sitzen“-Lifestyle.

Angenommen Sylvester Stallone wäre mit euch auf Tour. Wie sähe der Tagesablauf aus bzw. was würdet ihr euch wünschen?
Tägliches Lauftraining im klassischen grauen Stofftrainingsanzug mit abschließendem
Treppenraufrennen zum Rocky-Theme und cooles Durch-die-Stadt-Schlendern mit „Eye Of The Tiger“ im Hintergrund. Und „Sylvi“, wie wir ihn liebevoll nennen würden, verteilt krasse Uppercuts an Faschos, die dumm genug sind unseren Weg zu kreuzen. Abends wird er uns in’s Bett bringen und uns zärtlich seine Expendables nennen.

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Da sahen sie noch ganz okay aus

Euer erstes Tape / Eure erste Platte? Und wie hat sich dies auf Eure musikalische Entwicklung / Sozialisation ausgewirkt?
Wahrscheinlich Ärzte und Tote Hosen und diverse Kassetten mit Ramones, Sex Pistols, Dead Kennedys usw. vom älteren Bruder eines Klassenkameraden überspielt.

Favorisiertes Musik Jahrzehnt – 70er / 80er / 90er?
Hey, und was ist mit den 50ern und 60ern? Eigentlich gibt es doch in jedem Jahrzehnt fantastische Musik und tolle Bands.

Lieblingsfilm / -Serie/ -Dokumentation?
„Die Biberbrüder“ und „Star Wars“ als Antwort in allen drei Kategorien.

Wichtigste Frage – Pizza oder Pasta?
Marc: Eher Pasta, aber der Arzt sagt einmal die Woche muss es Pizza geben…
Thomas: Lasagne
Luki: Tortellini
Herbert: PIZZAAA!!!

>> The Maladro!ts @ Bandcamp

Interview: Bike Age / Fotos: The Maladro!ts

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